Februar 2019

Zimmerpflanzen

Warme trockene Heizungsluft begünstigt den Befall mit Spinnmilben. Auch Wolll- und Schildläuse fühlen sich in der trockenen Heizungsluft wohl. Oft hilft ein regelmäßiges abduschen der Pflanzen, um die Schädlinge weitesgehend zu dezimieren. Wenn das nicht möglich ist, können die Pflanzen mit Neudorff Neem Plus Schädlingsfrei behandelt werden. Die enthaltenen natürlichen Wirkstoffe können unbedenklich im Zimmer oder im Wintergarten angewendet werden.

 

Verdunstungsschutz

In weiten Bereich ist nun der Boden gefroren. An sonnigen Wintertagen verdunsten die oberirdischen Pflanzenteile Wasser, aber aus dem gefrorenen Boden kommt kein Wasser nach. Die Pflanzen vertrocken. Hier entstehen die typischen Frostschäden. Besonder immergrüne Gehölze in Kübel oder junge Hecken, wie z.B. Kirschlorbeer sind gefährdet. Abdecken mit Reisig oder Vliesen verhindert solche Frostschäden.

 

Aussaaten

Während es draußen noch ziemlich ungemütlich ist, macht sich der ein oder andere sicher schon Gedanken über die Aussaaten für die bevorstehende Gartensaison oder möchte schon loslegen. Aber aufgepasst! Noch ist die Lichtausbeute so gering, dass die zarten Sämlinge nur spärlich wachsen. Wer's dennoch nicht erwarten kann, sollte spezielle Beleuchtungseinheiten verwenden, damit die Pflänzchen ausreichend Licht bekommen. Natürlich mögen die meisten Aussaaten auch warme Füße. Dafür eignen sich spezielle Heizmatten, die man unter die Aussatschalen legen kann. Werden torffreie Quelltöpfe oder Pflanzttöpfe für die Aussaten verwendet, können diese später direkt ins Beet oder in größe Pflanzgefäße gepflanzt werden, ohne dass die Wurzeln darunter leiden. Weiters Zubehör wie z.B. Minigewächäuser bietet Fa. Romberg an und ist im Fachhandel erhältlich.

 

 

 

2018

September

Gründüngung


Jetzt ist Erntezeit. Die ersten Beete sind leergeräumt, Aber es kann schon gleich wieder was angebaut werden. Spätkulturen wie Feldsalat, Spinat oder Rauke können jetzt eingesät werden.

Wer nichts mehr anbauen möchte, sollte die Fläche aber nicht brach liegen lassen. Auch dort wo neue Beete fürs nächste Jahr angelegt werden macht eine Gründüngung Sinn. So werden noch vorhandene Nährstoffe sinnvoll genutz und Bodenfeuchte und Bodenleben erhalten. Besonders geeignet für alle Böden ist Phacelia (Bienenfreund). Aber auch Perserklee oder Gelbe Lupine sind geeignet. Im Handel finden sich oft verschieden Gründüngungsmischungen.

 

Rasenpflege

Rasenflächen, mussten in diesem Sommer ganz schön was aushalten. Im südlichen Bayern sind die Trockenschäden glücklicherweise nicht ganz so massiv wie in anderen Regionen. Damit der Rasen gut über den Winter kommt und vor allem im Frühjahr wieder schnell grün wird, sollte jetzt eine Herbstrasendüngung ausgebracht werden. Herbstrasendünger enthalten weniger Stickstoff, als die "normalen" Rasendünger dafür mehr Kali, was sich positiv auf den Wasserhaushalt und die Winterhärte auswirkt. Ein organischer Rasendünger verbesssert die Bodenstruktur

 

 

Juli/August

Wein

Traubenzone freilegen

Die Blätter in der Traubenzone werden jetzt entfernt. Durch die bessere Belichtung werden die Aromen, Phenole und das Gewebe  besser ausgeprägt, Die dadurch verbesserte Belüftung verringert zudem die Gefahr von Fäulnispilzen.

Rebenpockenmilben/Rebgallenmilben

Auf der Blattoberseite bilden sich verstärkt blasige Aufwölbungen. Dreht man die befallenen Blätter um, sind unterseits filzige Flecken zu finden, manchmal wird auch die gesamte Blattunterseite von dem Belag überzogen. Verursacher sind Gallmilben. Ein mäßiger Befall kann durchaus toleriert werden. Natürlich vorkommende Raubmilben fressen die Gallmilben und es reicht, die befallenen Blätter abzupflücken. Bei starkem Befall wird jedoch die Photosyntheseleistung beinträchtigt. Bei Tafeltrauben kann der Befall bis ca. Mitte August (Wartezeit 28 Tage) noch mit Schwefel eingedämmt  werden. Bei Keltertrauben sind Schwefelanwendungen nur bis Juni möglich. Bei starkem Befall sollte der Wein auf die Liste für die Austriebsspritzung im Februar/März gesetzt werden, denn die Gallmilben überwintern in den Knospenschuppen. Ab Austrieb folgen dann wieder Behandlungen mit Schwefel.

 

Hungriger Dickmaulrüssler

An vielen Pflanzen sind jetzt deutlich die Fraßspuren des Dickmaulrüsslers zu sehen. Typisch dafür ist der Buchtenfraß am Blattrand, so als hätte man von einem Brot abgebissen. Also keine Löcher! Nach einiger Zeit beginnt der Käfer wieder Eier abzulegen und ab ca. Ende August befinden sich wieder Larven im Boden, die an den Wurzeln massive Schäden anrichten können. Die Larven können rein biologoisch durch gießen mit HB-Nematoden bekämpft werden. Grundsätzlich kann diese Anwendung den ganzen Sommer durchgeführt werden, wenn sich Larven im Boden befinden.

Die erwachsenen Käfer sind nachtaktiv und krabbeln nur. Tagsüber verstecken sie sich in Erdspalten, unter Steinen oder Pflanzen. Mit Hilfe des Nematop-Käferstopp-Brettchens (nur im Online-Handel erhältlich) können auch die erwachsenen Käfer mit Nematoden infizert und dadurch eine Vermehrung verhindert werden.

 

Hortensien mit Wolläusen?
An Hortensien treten derzeit vermehrt weiße flusige Gebilde auf, die in der Regeln beim Zerdrücken etwas klebrig sind. Es handelt sich um Sackschildläuse (Pulvinaria). Auch andere Gehölze werden befallen. Die Schildläuse sind bis 7 mm lang und bestehen aus einem braunen Schild, unter dem der weiße Eisack aus Wachswolle hervorquillt. Ab Mai - Juni werden Eier abgelegt. Später schlüpfen die beweglichen Sackschildlauslarven, die weitere Pflanzen befallen können . Die Überwinterung erfolgt auf den Zweigen.
Bei akutem Befall kann, so es die Pflanzen vertragen, den Schädlingen erst mal mit einem scharfen Wasserstrahl zuleibe gerückt werden. Da sich aber die Jungtiere oft in Blattachseln verstecken ist eine Behandlung mit z. B. Spruzit AF Schädlingsfrei ( Pyrethrine und Rapsöl)möglich. Bei Befall sollte im Frühjahr an eine Austriebsspritzung Anfang März gedacht werden, Dadurch werden die Winterstadien der Schildläuse erfasst.
 

Februar / März

Auch wenn die meisten Pflanzen sich noch in der Winterruhe befinden heißt es aufgepasst, denn die ersten Krankheitserreger werden aktiv. Die Kräuselkrankheit bei Pfirsich muss schon jetzt im Winter vorbeugend behandelt werden. Sobald die Temperatuern milder werden, beginnen die Pfirsichknospen zu schwellen. Die Infektion der Knospen kann schon stattfinden, wenn die Temperatur einige Tage über 10°C liegen. Dann sollten die Bäume regelmäßig bis zum Austrieb mit Neudo-Vital Obstspritzmittel behandelt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Behandlung nicht mehr sinnvoll.

 

Trauermücken bei Zimmerpflanzen sind nicht nur lästig. Die Larven fressen an den Wurzeln und richten dort nicht selten großen Schaden an. Trauermücken können sich schnell explostionsartig vermehren. Aussaaten sind durch diese Schädlinge besonders gefährdet  Scheinbar welken die Pflänzchen trotz ausreichender Wasserversorgung und sterben ab. Gelbsticker sind giftfreie Klebetafeln, mit denen sich die Erwachsenen Tiere schnell abgefangen lassen. Gegen die Larven in der Erde wird eine Gießanwendung mit SF-Nematoden empfohlen.

 

 

Januar

Winterschnitt bei Gehölzen

An frostfreien Tagen können jetzt Sträucher im Garten geschnitten werden.
Wildsträucher zum Beispiel Haselnuss, Holunder oder Weide.
Ziersträucher wie Deutzie, Falscher Jasmin oder Schmetterlingsflieder werden jetzt ebenfalls gekürzt; !!!Forsythie und Zierjohannisbeere  erst nach der Blüte schneiden, sonst gibt's keine oder nur eine spärliche Blüte.

 

Pflanzenschutz

Überwinterungspflanzen unbedingt auf Schädlinge kontrollieren. Junge weiche Triebe werden gerne von Blattläusen befallen. Aber auch Spinnmilben und Wollläuse breiten sich schnell aus. Meist sind die Überwinterungsquartiere noch zu kalt um Nützlinge einzusetzten. Fragen Sie im Fachhandel nach geeigneten Mittel. Produkte mit der Wirkstoffkombination Neem+Rapsöl zeigen eine sehr gute Wirkung.

 

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